Ritterstern ‚White Nymph‘: gefüllte weiße Blüten mitten im Winter
Während draußen alles ruht, öffnet der Ritterstern ‚White Nymph‘ (Amaryllis white nymph) seine üppig gefüllten, reinweißen Blüten – ein seltener Anblick, denn die meisten Amaryllis blühen einfach. Diese Sorte wird rund 60 cm hoch, blüht von Januar bis März und eignet sich perfekt als Zimmerpflanze im Topf. Ihr großer Vorteil: die dicht gefüllten Blütenblätter wirken wie eine kleine Rose und halten länger als bei einfachen Sorten.
Warum der Ritterstern ‚White Nymph‘ im Zimmer glänzt
In Deutschland ist diese Amaryllis nicht winterhart – sie verträgt nur bis -5 °C. Deshalb kultiviert man sie im Haus, wo sie im tiefsten Winter blüht und für weiße Blüten sorgt, wenn man sie am meisten braucht. Anders als einfach blühende Amaryllis white nymph zeigt sie doppelte Blütenkronen, was jede Blüte voller und eleganter macht.
So gelingt die Kultur der Amaryllis white nymph
Setzen Sie die Zwiebel zwischen November und Januar in einen Topf mit durchlässiger, nährstoffreicher Erde, wobei ein Drittel der Zwiebel herausschauen sollte. Ein heller, warmer Standort beschleunigt den Austrieb. Gießen Sie erst sparsam, dann etwas mehr, sobald der Blütenstiel erscheint – zu viel Wasser ist der häufigste Fehler und lässt die Zwiebel faulen.
Ein Blickfang unter den Amaryllis-Zwiebeln
Als eine der schönsten Amaryllis-Zwiebeln passt ‚White Nymph‘ zu jedem Interieur und liefert Schnittblumen, die tagelang in der Vase halten. Nach der Blüte lassen Sie die Blätter weiterwachsen, um die Zwiebel für das nächste Jahr zu stärken. So gehört sie zu den lohnendsten Frühlingszwiebeln für drinnen. Achtung: alle Teile sind giftig bei Verzehr, auch für Haustiere.





















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