Ruprechtskraut (Geranium robertianum): der pflegeleichte Bodendecker für schattige Ecken
Kaum eine heimische Wildstaude blüht so unermüdlich wie das Ruprechtskraut. Von Mai bis Oktober öffnet der Storchschnabel (Geranium robertianum) seine zarten violetten Blüten – ein halbes Jahr Farbe ohne Aufwand. Diese Wildstaude wird rund 60 cm hoch, wächst teppichartig und begrünt schnell genau die halbschattigen Plätze, an denen andere Pflanzen aufgeben. Ihr größter Vorteil: Sie sät sich selbst aus und schließt Lücken unter Sträuchern von ganz allein.
Warum das Ruprechtskraut Insekten magisch anzieht
Die kleinen violetten Blüten sind stark bienenfreundlich und liefern Wildbienen, Schwebfliegen und Faltern über Monate Nahrung. Dank der langen Blütezeit von Mai bis in den Oktober bleibt Ihr Beet auch dann noch lebendig, wenn viele andere Stauden längst verblüht sind. Bei den Geranien gibt es kaum eine Sorte, die so lange durchblüht.
Kranichschnabel richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie den Kranichschnabel im Frühjahr (März bis Mai) oder Herbst (September/Oktober) an einen halbschattigen Platz in neutralen, kalkhaltigen und humosen Boden. Er mag es frisch, verträgt aber keine Staunässe – das ist der häufigste Fehler. Einmal etabliert, gehört das Ruprechtskraut zu den anspruchslosesten Stauden überhaupt und braucht kaum Gießen.
So entwickelt sich Geranium robertianum im Laufe der Zeit
Anders als reine Zierstorchschnäbel ist Geranium robertianum ein charmanter Selbstaussäer: Er verbreitet sich sanft und bildet mit den Jahren einen dichten, natürlichen Teppich. Beim Zerreiben verströmt das Laub einen würzigen Duft, der auch Herb Robert genannt wird. Wer einen naturnahen Garten möchte, lässt ihn wandern; wer es geordnet mag, entfernt überzählige Sämlinge einfach.


















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