Russischer Estragon: aromatische Blätter für die Küche von Juli bis September
Von Juli bis September erntest du beim Russischen Estragon (Artemisia dracunculoides) feine, leicht anisartige Blätter, die frisch oder getrocknet würzen. Milder als der Französische Estragon, liefert er reichlich und wächst zuverlässig, auch dort, wo andere Kräuter schwächeln. Ideal für die tägliche Küche.
Was der Russische Estragon in der Küche bringt
Seine Blätter schmecken frisch-würzig, mit einer sanften Anisnote, weniger intensiv als der Französische Estragon. Genau das macht ihn perfekt zum großzügigen Dosieren: in Kräuteressig, Senf, Salatdressings, zu Fisch, Huhn und Eierspeisen. Frisch am Ende der Garzeit zugeben, denn langes Kochen schwächt sein Aroma. Getrocknet hält er sich mehrere Monate luftdicht verschlossen.
Warum Estragon russisch anbauen so einfach ist
Der große Vorteil gegenüber dem Französischen Estragon: Diese Sorte ist deutlich winterhärter und übersteht deutsche Winter meist problemlos im Freiland. Sie liebt einen sonnigen Standort und durchlässigen, eher sandigen oder kalkhaltigen Boden. Staunässe ist der häufigste Fehler, halte den Boden lieber trocken. Als robustes Küchenkraut passt der Russische Estragon gut zu den Gewürzkräutern in einem sonnigen Beet.
Aussaat, Standort und Pflege im Überblick
Für wen sich diese Sorte lohnt
Perfekt für alle, die frische Kräuter für die tägliche Küche wollen, ohne viel Pflegeaufwand. Auch im Topf auf Balkon oder Terrasse gedeiht er gut. Im Gemüsegarten wächst er buschig und langsam, sodass er wenig Platz beansprucht. Ein Kraut, das jahrelang Freude macht.


















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