Schildblatt (Darmera peltata): die Staude, die blüht bevor sie Blätter zeigt
Ungewöhnlich: Das Schildblatt schickt im April und Mai zuerst seine rosa Blütendolden auf nackten Stielen aus dem Boden, lange bevor die Blätter erscheinen. Diese wasserliebende Staude (Darmera peltata, früher Peltiphyllum peltatum) wird rund 100 cm hoch und ist ideal für feuchte, halbschattige Uferzonen. Ihre riesigen, schirmförmigen Blätter machen sie zum echten Blickfang am Teichrand, wo viele andere Stauden versagen.
Warum das Schildblatt jeden feuchten Standort verwandelt
Nach der Blüte entfalten sich die tellergroßen Blätter, die bis zu 40 cm breit werden und im Herbst leuchtend rot färben. Genau hier liegt die Stärke dieser Blühenden Stauden: Sie füllen sumpfige, schwierige Ecken mit üppigem Grün, wo Rasen und Beetpflanzen faulen würden.
Darmera peltata richtig pflanzen und dauerhaft genießen
Setzen Sie die Rhizome von September bis November in humosen, dauerhaft feuchten Boden im Halbschatten. Der Wasserbedarf ist hoch: Trocknet der Boden aus, hängen die Blätter sofort schlaff herunter, das ist der häufigste Fehler. An einem passenden Standort ist Darmera peltata winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos.
Langsam, aber jedes Jahr eindrucksvoller
Das Schildblatt wächst langsam und bildet über die Jahre dichte, breite Horste, ideal zur Uferbefestigung. Im Gegensatz zu vielen schnellen Stauden bleibt es kontrollierbar und braucht kaum Teilung. Kombiniert mit Funkien oder Farnen entsteht eine dauerhaft wirkende Wasserlandschaft mit Charakter.





















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