Silber-Salbei (Salvia argentea): das silbrige Blattwunder für sonnige Beete
Nicht die Blüte macht den Silber-Salbei berühmt, sondern seine riesigen, wollig-weißen Blätter. Sie fühlen sich an wie weicher Filz und leuchten silbrig im Beet. Diese Staude wird etwa 70 cm hoch, liebt volle Sonne und einen durchlässigen Boden. Ideal für Beeteinfassungen und trockene, sonnige Ecken. Anders als der klassische blaublühende Salbei setzt der Silbersalbei vor allem auf sein spektakuläres Laub.
Warum das Laub vom Silber-Salbei so besonders ist
Die dicht behaarten, silbergrauen Blätter bilden im ersten Jahr eine flache Rosette, die schon ohne Blüte ein echter Blickfang ist. Diese feine Behaarung schützt die Pflanze vor Verdunstung, weshalb sie mit sehr wenig Wasser auskommt. Perfekt also für pflegeleichte, trockene Standorte.
Salvia argentea richtig pflanzen und pflegen
Pflanzen Sie von März bis Mai an einen vollsonnigen Platz mit gut durchlässigem Boden. Staunässe ist der größte Fehler: Nasse Füße im Winter mag diese Salvia argentea gar nicht. Im deutschen Klima ist sie nur bis etwa -8°C winterhart, decken Sie sie daher mit Reisig ab.
So nutzen Sie den Silbersalbei im Garten
Als niedrige Beeteinfassung bringt der Silbersalbei ruhige Silbertöne zwischen kräftige Farben. Die weißen Blütenstände im Mai und Juni locken Bienen an. Tipp: Schneiden Sie die Blüten ab, wenn Sie das Laub in Bestform halten wollen, denn nach der Blüte schwächt sich die Rosette. Zusammen mit anderen Sorten aus der Gruppe Salbei entsteht ein pflegeleichtes Sommerbeet.





























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