Spinnweb-Hauswurz: die Sukkulente mit dem echten Spinnennetz
Über jeder Rosette spannt sich ein zartes weißes Fasernetz, das wirklich wie Spinnweb aussieht – daher der Name. Diese feinen Härchen sind kein Zufall, sondern schützen die Pflanze vor Verdunstung und starker Sonne. Der Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum) bleibt mit rund 15 cm winzig, wächst teppichartig und ist mit -28 °C absolut winterhart. Perfekt für Steingärten, Mauerfugen, flache Schalen und Balkonkästen. Anders als die glatte Dach-Hauswurz erkennt man ihn sofort an diesem silbrigen Spinnennetz.
Warum der Spinnen-Hauswurz sich selbst vermehrt
Jede Rosette bildet rundherum kleine Ableger, sogenannte Kindel, die sich anlegen und schnell einen dichten Teppich bilden. So schließt sich eine Fläche in wenigen Saisons ganz von allein – ideal, um Fugen oder karge Ecken lebendig zu machen. Ein typischer Fehler: die Kindel zu tief oder in zu feuchte Erde setzen. Sie brauchen nur leichten Bodenkontakt und wurzeln dann von selbst.
Der pflegeleichte Steingarten-Star für Sonne und Trockenheit
Sempervivum arachnoideum liebt vollsonnige, heiße Plätze und speichert Wasser in seinen fleischigen Blättern. Deshalb gießen Sie nur selten – Staunässe ist der einzige echte Feind. Diese robusten, immergrünen Sukkulenten passen perfekt in die Reihe pflegeleichter Stauden und überstehen deutsche Winter problemlos im Freien.
Rosa Blüten, die Insekten anziehen
Zwischen Juni und August schiebt der Spinnweb-Hauswurz überraschend hohe Blütenstiele mit sternförmigen rosa Blüten hervor – ein echter Magnet für Bienen und andere Insekten. Die blühende Rosette stirbt danach ab, doch ihre Kindel füllen die Lücke sofort wieder. In der Auswahl an Sträucher und Stauden ist diese insektenfreundliche Sukkulente eine der genügsamsten überhaupt.



















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