Süßmandel (Prunus amygdalus Dulcis): der Mandelbaum, der schon im Februar blüht
Während die meisten Obstbäume noch tief in der Winterruhe stecken, öffnet die Süßmandel bereits im Februar und März ihre zartrosa Blüten. Dieser mediterrane Baum (Prunus amygdalus Dulcis, auch Amygdalus dulcis genannt) wird rund 6 Meter hoch und liefert im September und Oktober essbare, süße Mandeln. Er passt perfekt als Solitär auf sonnige Rasenflächen oder in den Obstgarten und bringt südländisches Flair in deutsche Gärten. Sein größtes Plus: Frühblüte plus Ernte in einem Baum.
Warum die Süßmandel süß und nicht bitter schmeckt
Anders als die wilde Bittermandel enthält diese Sorte kein Amygdalin und liefert milde, aromatische Kerne, die Sie roh knabbern oder zu Marzipan und Gebäck verarbeiten können. Genau das unterscheidet sie unter den Schalenobstbäumen und macht sie zur echten Nasch-Mandel für den eigenen Garten.
So gedeiht Prunus amygdalus Dulcis in deutschen Gärten
Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen Platz vor einer Südwand, das schützt die frühen Blüten vor Spätfrost. Der Baum braucht durchlässigen, tiefgründigen und gern kalkhaltigen Boden, denn Staunässe verträgt er nicht. Ein häufiger Fehler: zu schattige oder zu feuchte Standorte, dort setzt er kaum Früchte an.
Pflege und Ernte des Mandelbaums
Die Süßmandel ist pflegeleicht und muss nur wenig geschnitten werden, am besten direkt nach der Blüte. In milden Weinbauregionen reifen die Mandeln zuverlässig, in raueren Lagen hilft ein geschützter Standort. Wie bei anderen wärmeliebenden Obstbaumsorten belohnt Sie ein sonniger Sommer mit einer reichen Ernte ab September.



























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