Sumpfwolfsmilch: die leuchtende Staude für nasse Ecken, an denen sonst kaum etwas wächst
Die SumpfWolfsmilch (Euphorbia palustris) füllt genau die Plätze im Garten, die viele Pflanzen meiden: dauerhaft feuchte, sogar zeitweise überschwemmte Böden. Von April bis Juni zeigt diese aufrecht wachsende Staude leuchtend gelbgrüne Blütenstände, die aus der Ferne wie kleine Lichter am Teichrand wirken. Sie erreicht rund 125 cm Höhe, bildet mit den Jahren dichte Horste und ist damit ideal, um Uferzonen und feuchte Beetränder zu strukturieren. Anders als die trockenheitsliebenden Verwandten in der Gattung Wolfsmilch braucht sie Wasser statt Kies.
Warum die Sumpf-Wolfsmilch feuchte Standorte liebt
Ihr natürlicher Platz ist der nasse Boden. An einem sonnigen bis halbschattigen, frischen bis feuchten Standort wächst sie kräftig und schnell, weil ihre Wurzeln dort ideale Bedingungen finden. Das macht sie zur perfekten Wahl für Teichränder, Bachläufe oder lehmige Senken, die im Frühjahr lange nass bleiben.
Euphorbia palustris als Blickfang und Bienenweide
Der große Vorteil dieser Euphorbe: Sie blüht früh, wenn viele Stauden noch nicht so weit sind. Die gelben Hochblätter sind stark nektarhaltig und werden im Frühling rege von Bienen und Wildinsekten angeflogen. Ein Tipp aus der Praxis: Nach der Blüte färbt sich das Laub im Herbst warm orangerot – ein zweiter Auftritt, den viele nicht erwarten.
Pflegeleicht und winterhart in unseren Gärten
Diese Staude ist bis -28 °C absolut winterhart und übersteht deutsche Winter mühelos. Sie braucht kaum Pflege: einmal etabliert, genügt es, im Spätherbst die abgestorbenen Stängel zurückzuschneiden. Wichtig beim Umgang – der Milchsaft reizt Haut und Augen, tragen Sie beim Schneiden am besten Handschuhe. Als eine der wenigen feuchtigkeitsliebenden Wolfsmilch-Arten unter den Stauden bringt sie Struktur und Farbe an Plätze, die sonst schwer zu bepflanzen sind. Bei Bakker finden Sie kräftige Pflanzen für einen schnellen Start.





















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