Taro (Colocasia esculenta): das Elefantenohr für tropisches Flair am Teich
Die riesigen, herzförmigen Blätter des Taro (Colocasia esculenta) erreichen locker die Größe eines Suppentellers und verleihen jedem Teichrand sofort ein exotisches Dschungelgefühl. Diese Sumpfpflanze wächst bis zu 150 cm hoch, liebt feuchte, nährstoffreiche Böden im Halbschatten und eignet sich perfekt für die Ufergestaltung, als Solitär oder im Kübel. Im Gegensatz zu vielen kleineren Blattschmuckpflanzen setzt der Taro echte tropische Akzente – ein Effekt, den kaum eine andere winterharte Auswahl erreicht.
Warum das Elefantenohr Ihren Gartenteich verwandelt
Der Taro treibt in einer einzigen Saison enorm aus und bildet Blatt für Blatt größere Segel, die sich im Wind sanft bewegen. Gepflanzt zwischen andere Uferpflanzen entsteht ein üppiger, geschichteter Look, der jede Teichkante lebendig wirken lässt. Je feuchter der Standort, desto größer werden die Blätter.
Standort und Pflege von Colocasia esculenta
Colocasia esculenta liebt es feucht bis nass und dankt einen humosen, nährstoffreichen Boden mit besonders kräftigem Wuchs. Ein halbschattiger Platz schützt die Blätter vor dem Verbrennen in der Mittagssonne. Wichtig für unser deutsches Klima: Die Pflanze ist nur bis rund 0 °C hart – holen Sie die Knolle vor dem ersten Frost ins Haus und überwintern Sie sie kühl und trocken.
Blüte, Entwicklung und ein häufiger Fehler
Im Juli und August erscheinen unauffällige grüne Blütenkolben, die typischen Aronstabgewächsen ähneln – der wahre Star bleibt jedoch das Laub. Ein verbreiteter Fehler ist zu trockener Stand: Anders als bei den meisten Kübelpflanzen kann der Taro kaum zu viel Wasser bekommen. In der Sammlung Alle Teichpflanzen zählt er zu den wuchsfreudigsten Arten überhaupt.


















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