Tasmanischer Baumfarn (Dicksonia antarctica): urzeitliche Eleganz für Ihren Garten
Er stammt aus einer Pflanzenfamilie, die schon vor den Dinosauriern existierte: Der Tasmanische Baumfarn (Dicksonia antarctica), auch Australischer Baumfarn genannt, bringt echtes Urwald-Flair in halbschattige Ecken. Aus einem behaarten braunen Stamm entrollen sich riesige, bis zu zwei Meter lange grüne Wedel. Mit einer Endhöhe von 4 bis 6 Metern und einer Breite bis zu 3 Metern wird er zum spektakulären Solitär, ist aber genauso schön im Kübel oder als Blickfang im Gehölzrand.
Warum der Dicksonia antarctica so besonders ist
Im Gegensatz zu vielen anderen Farnen wächst hier kein echter Holzstamm: Der scheinbare Stamm besteht aus alten Blattbasen und dichten Wurzeln. Deshalb wächst er sehr langsam, oft nur wenige Zentimeter pro Jahr, und behält über viele Jahre seine kompakte Form. Ein wichtiger Tipp: Gießen Sie immer direkt in den Stamm, denn dort sitzen die aktiven Wurzeln, die die Wasserversorgung sichern.
Der richtige Standort für den Baumfarn
Der Baumfarn liebt einen halbschattigen, windgeschützten Platz mit feuchtem, humosem und leicht saurem Boden. Direkte Mittagssonne verbrennt die feinen Wedel, während zu viel Trockenheit sie hängen lässt. Als eine der eindrucksvollsten Farne eignet er sich hervorragend für schattige Innenhöfe oder Unterpflanzungen unter lichten Bäumen.
Winterschutz in Deutschland
Mit einer Frosthärte bis etwa -8 °C ist er in Deutschland nur bedingt winterhart. Häufeln Sie im Herbst den Stamm mit Stroh oder Laub an und binden Sie die Wedel locker zusammen. Im Kübel gepflanzt können Sie ihn in unseren Wintern einfach an einen kühlen, hellen Ort holen, was ihn flexibler als viele andere Stauden macht.




































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