Tulpe Angelique (x10): die Tulpe, die man für eine Pfingstrose hält
Wer die Tulpe Angelique zum ersten Mal blühen sieht, denkt an eine Pfingstrose. Diese gefüllte Spättulpe (Tulipa Angelique) öffnet Dutzende zartrosa Blütenblätter zu einer weichen, dichten Rosette – und verströmt einen leichten, süßlichen Duft, was bei Tulpen selten ist. Sie wird rund 45 cm hoch, blüht im April und Mai und passt perfekt in sonnige Beete, Rabatten oder große Kübel. Ideal auch als Schnittblume für romantische Sträuße.
Warum die Angelique-Tulpe anders ist als klassische Tulpen
Im Gegensatz zu einfachen Tulpen gehört Angelique zu den gefüllten, spätblühenden Sorten. Das bedeutet mehr Blütenblätter, längere Blütezeit und ein volleres Erscheinungsbild. Ein echter Vorteil: Sie blüht erst spät, wenn andere Tulpen schon verblüht sind – so verlängert sie die Farbenpracht im Frühlingsbeet bis in den Mai hinein.
So gelingt die Tulipa Angelique in Deutschland
Stecken Sie die Zwiebeln von Oktober bis Dezember, bevor der Boden gefriert, etwa 10 bis 15 cm tief und im gleichen Abstand. Diese Tulpen-Zwiebeln lieben einen sonnigen Platz mit durchlässigem, sandigem oder neutralem Boden. Staunässe ist der häufigste Fehler – ein gut drainierter Standort verhindert, dass die Zwiebeln faulen. Mit einer Winterhärte bis -28 °C übersteht sie problemlos jeden deutschen Winter.
Pflege und Wirkung im Beet
Die Angelique wächst mäßig schnell und braucht wenig Gießen. Ein Tipp aus der Praxis: Lassen Sie das Laub nach der Blüte vollständig einziehen, statt es abzuschneiden – so sammelt die Zwiebel Kraft für das nächste Jahr. Nach zwei bis drei Jahren kann die Blüte einfacher werden; dann lohnt sich ein Ergänzen mit frischen Zwiebeln. In Gruppen von zehn oder mehr Stück wirkt sie am schönsten. Auch unter unseren Frühlingszwiebeln bleibt sie eine der romantischsten Sorten.






























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