Walzen-Wolfsmilch: die skulpturale Staude für heiße, trockene Ecken
Ihre spiralförmig angeordneten, blaugrünen Blätter wirken wie kleine Fischgräten – ein Anblick, den kaum eine andere Staude bietet. Die Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites) ist ein immergrüner, kriechender Bodendecker, der nur rund 30 cm hoch wird und sich flach über Kiesbeete, Mauerkronen und Trockenmauern ausbreitet. Ihr größter Vorteil: Sie liebt genau die Standorte, an denen andere Pflanzen aufgeben – sonnig, karg und trocken. Perfekt für Steingärten und mediterrane Beete.
Warum die Walzen-Wolfsmilch anders ist
Anders als aufrechte Wolfsmilch-Arten wächst diese Euphorbie liegend und bildet lange, walzenförmige Triebe. Im Frühjahr, von März bis Mai, leuchten an den Triebenden gelbgrüne bis violett getönte Hochblätter – ein früher Farbtupfer, wenn die meisten Stauden noch schlafen. Als Bienenweide zieht sie zudem früh Insekten an.
Der richtige Standort für Euphorbia myrsinites
Volle Sonne und ein durchlässiger, sandiger oder kalkhaltiger Boden sind ihr Wohlfühlplatz. Staunässe verträgt sie gar nicht – das ist der häufigste Fehler. In rauen Regionen Deutschlands ist sie bis -19 °C winterhart, profitiert aber von einer geschützten, sonnigen Lage. Sie passt hervorragend zu anderen trockenheitsliebenden Stauden.
Pflege und Schnitt der Walzen-Wolfsmilch
Schneiden Sie verblühte Triebe direkt nach der Blüte im späten Frühjahr zurück – so bleibt die Pflanze kompakt und treibt frisch nach. Der austretende Milchsaft reizt Haut und Augen, tragen Sie daher Handschuhe. Über die Jahre versamt sie sich gern selbst und bildet schöne, natürliche Teppiche.






























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