Weiße kriechende Mazus: der lebende Blütenteppich für schwierige Ecken
Wo Rasen aufgibt, breitet sich die Weiße kriechende Mazus (Mazus reptans albus) mit erstaunlichem Tempo aus. Diese flache Bodendeckerstaude wird nur etwa 10 cm hoch, bildet aber einen dichten, begehbaren Teppich, der im Mai und Juni von reinweißen Blüten übersät ist. Ideal für halbschattige Beete, Wegeränder oder Fugen zwischen Trittsteinen. Ihr großer Vorteil: Sie verträgt leichten Tritt und verdrängt Unkraut zuverlässig.
Warum die Mazus reptans albus schneller Fläche gewinnt als viele Bodendecker
Der kriechende Mazus wurzelt an den Trieben, sobald sie den Boden berühren. So schließt sich eine kahle Stelle in einer Saison, ohne dass Sie ständig nachpflanzen müssen. Anders als die violett blühende Standardform bringt die weiße Sorte Licht in schattige Bereiche und wirkt dort besonders frisch.
Weiße kriechende Mazus richtig setzen und kombinieren
Pflanzen Sie im März, April, September oder Oktober an einen halbschattigen Platz in frischen, durchlässigen Boden. Setzen Sie mehrere Pflanzen im Abstand von rund 20 cm, damit sie rasch zusammenwachsen. Ein häufiger Fehler: zu trockener Standort. Der masus liebt gleichmäßig feuchte Erde, verträgt aber keine Staunässe. In Kombination mit feinen Gräsern oder niedrigen Sträuchern und Stauden entsteht ein natürlicher, moderner Look.
Winterhart und dauerhaft: der Mazus reptans für deutsche Gärten
Mit einer Frosthärte bis -19 °C (Zone 6b) übersteht der Mazus radicans winterhart problemlos die meisten Winter in Deutschland. Im Herbst zieht das Laub etwas ein und treibt im Frühjahr kräftig wieder aus. Nur bei anhaltender Trockenheit moderat gießen. Zwischen niedrigen Gräsern wirkt der weiße Blütenteppich besonders elegant und braucht dabei kaum Aufmerksamkeit.


















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