Zierquitte Crimson and Gold: leuchtend rote Blüten schon im zeitigen Frühjahr
Kaum ein Strauch startet so früh in die Saison: Die Zierquitte Crimson and Gold (Chaenomeles superba Crimson and Gold) öffnet bereits im März ihre feuerroten Blüten mit auffällig goldgelben Staubgefäßen, oft noch vor dem Laubaustrieb. Dieser buschige, dornige Zierstrauch wird etwa 150 cm hoch, eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte und bringt Farbe in den Garten, wenn fast alles andere noch ruht. Anders als die höher wachsende Chaenomeles speciosa bleibt diese Sorte niedriger und breiter.
Warum die Zierquitte Crimson and Gold früher blüht als andere Sträucher
Ihre Blüten erscheinen im März und April direkt am alten Holz, oft bevor das grüne Laub austreibt. Dieser Kontrast aus nacktem Zweig und leuchtender Blüte macht sie so wertvoll: Sie liefert die erste Nahrung für Bienen und Hummeln im Jahr, denn sie ist ausgesprochen mellifer.
Chaenomeles superba Crimson and Gold: robust und anspruchslos im Standort
Diese Sorte ist erfreulich genügsam und gedeiht auf durchlässigen, sandigen bis lehmigen Böden ebenso wie auf neutralem Gartenboden. Ein häufiger Fehler: zu starker Rückschnitt im Frühjahr. Schneiden Sie erst direkt nach der Blüte, sonst entfernen Sie die Knospen des nächsten Jahres. Als eine der schönsten Blühende Sträucher gedeiht sie in deutschen Gärten problemlos.
Vom Blütenstrauch zum Fruchtstrauch: ein doppelter Nutzen
Nach der Blüte bildet die Zierquitte kleine, aromatische Quittenfrüchte, die im Herbst reifen. Roh sind sie hart und sauer, gekocht ergeben sie ein herrlich duftendes Gelee. Mit den Jahren wächst sie zu einem dichten, dornigen Busch heran und eignet sich hervorragend als natürliche Grenze. Unter den robusten Sträucher gehört sie zu den langlebigsten Sorten.























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